Allgäuer Kehlspatzen
 
 

oper

I. Akt

Dido, die Königin von Karthago, wird von ihrer engsten Vertrauten, Belinda, aufgefordert, ihren Kummer zu vergessen („Shake the cloud from off your brow“ [2]), doch Dido kann nur ihr Leid klagen („Ah, Belinda“ [3]). Die Ankunft des Helden Aeneas, der aus Troja nach Karthago gekommen ist, und dessen Erzählungen, haben in Dido die Liebe erweckt, die sie sich und vor den anderen jedoch nicht eingestehen will. Belinda versichert ihr, dass der trojanische Fürst sie ebenso liebt, und auch der Chor des Hofstaates hofft, dass eine Verbindung der beiden glücklichere Zeiten für das Land hereinbrechen lässt. Währenddessen schmiedet eine Zauberin mit ihren Hexen Pläne („Wayward sisters“ [14b]), wie sie die Königin, die sie einzig deswegen hasst, weil ihr das Böse gefällt und alles Gute und Schöne widerstrebt, vernichten kann. Mit Hilfe eines Geistes wollen sie das junge Glück, das sich anbahnt, als Aeneas mit Dido auf die Jagd geht, zerstören.

II. Akt

Auf einer Waldlichtung ruhen sich die Jagenden aus, während sie von Didos Gefolge mit einem Tanz unterhalten werden. Eine Hofdame singt ein Lied („Oft she visits this lone mountain“ [25]), in dem die Geschichte des Akteon erzählt wird, der von seinen eigenen Hunden zerfleischt wurde, nachdem er in einen Hirsch verwandelt worden war. Ein Gewitter, das die Hexen heraufbeschworen haben, schreckt die Jagdgesellschaft auf und lässt alle fluchtartig heimkehren („Haste, haste to town“ [27]). Nur Aeneas wird von einem Geist in Gestalt des Götterboten Merkur aufgehalten („Stay, Prince, and hear“ [28]), der ihm angeblich einen Befehl Jupiters überbringt, er solle augenblicklich Dido verlassen und (auf der Suche nach Rom, dem „neuen Troja“) mit seinem Schiff wieder aufbrechen.

III. Akt

Dido hat böse Vorahnungen, doch Belinda versichert ihr noch einmal, dass sie von Aeneas’ Treue überzeugt ist, als sie sieht, dass er sich nähert. Zerknirscht gesteht Aeneas, dass er Karthago und Dido verlassen muss. Auf Didos erzürnte und verzweifelte Reaktion hin, beschließt er, sich dem Willen der Götter zu widersetzen und gegen ihren Befehl bei Dido zu bleiben, doch nun verlangt diese, in ihrem Stolz verletzt, dass Aeneas sie verlässt. Da er überhaupt erwogen habe, sie zu verlassen, habe er schon die Treue gebrochen. In einem heftigen Wortgefecht schickt sie ihn weg, und Aeneas verlässt die Szene. Wieder zur Ruhe gekommen, erkennt Dido jedoch, dass sie nicht mit Aeneas, noch weniger aber ohne ihn weiterleben kann („But death, alas, I cannot shun“ [35b]). Sie nimmt Abschied von Belinda und der Welt („When I am laid in earth“ [38]) und stirbt in Belindas Armen. Amouretten erscheinen, tanzen und streuen Rosen auf ihr Grab („With drooping wings“ [39]).

 

 

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mitwirkende

Chor

Solisten
Dido
Belinda
Aeneas
zweite Frau
Zauberin
erste Hexe
zweite Hexe
Seemann
Geist

Orchester
Flöte
Violine
Viola
Violoncello
Kontrabass
Cembalo

Szenierung

Kostüme
Entwürfe
Umsetzung

Licht/Technik

Gesamtleitung

 

 

Allgäuer Kehlspatzen


Gertrud Hiemer-Haslach
Martina Dorn
Michael Dreher
Evi Keglmaier
Heike Glinka
Dorothea Schweiger
Claudia Moeller
Martin Keßler
Johannes Graßl


Michael Frank Meier
Julia Fehre
Rainer Stiegeler
Robert Denk
Hansjörg Gehring
Bruno Kuen

Ruth Skudlik und Susi Winkler


Ruth Skudlik und Susi Winkler
Heidi Otten-Hengge

Roger Kuntz mit Team

Lena Li und Thomas Müller

 

 

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presse

  • Allgäuer Zeitung
    Wenn Dido im Immenstädter Schloss liebt und leidet


lesen

 

18. Februar 2009
  • Allgäuer Zeitung
    Wie böse Mächte Liebe und Menschen zerstören


lesen

 

16. Juni 2009
  • Leserbrief zum obigen Zeitungsartikel der AZ
    Wenn Dido im Immenstädter Schloss liebt und leidet


lesen

 

30. Juni 2009

 

 

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