Chor-Geschichte

Kleine Chorgeschichte der „Allgäuer Kehlspatzen“

2001 im Oberallgäu gegründet, war die musikalische Vielseitigkeit schon immer ein Markenzeichen dieses Chores. Über 20 Jahre wurde von den Allgäuer Kehlspatzen eine große Bandbreite der Vokalmusik zur Aufführung gebracht: von der Renaissance bis zur Moderne, vom Opernchor bis zum Jazz, von Volksweisen bis Pop. Stets schaffte es der Chor musikalische Glanzstücke zu präsentieren und seine Zuhörende zu fesseln. Der im Laufe der Jahre von 15 auf fast 30 Sängerinnen und Sänger angewachsene Chor fühlt sich sowohl in geistlicher als auch in weltlicher Vokalmusik zu Hause. Anfangs unter der Leitung von Lena Li und Thomas Müller entwickelte sich der Chor schnell zu einer festen Größe des Oberallgäuer Kulturlebens und erlangte mit der erfolgreichen Inszenierung der Barockoper „Dido & Aeneas“ überregionale Beachtung.

Ende 2010 wurde die Leitung der Kehlspatzen von Michael Dreher übernommen. Durch die musikalischen Impulse des Gesangspädagogen, Sängers und Chorleiters entwickelte sich der Chor vor allem stimmlich weiter. Dreher verwirklichte mit den Kehlspatzen zahlreiche Konzertprojekte in Kirchen und Konzertsälen aber auch OpenAir-Konzerte an ungewöhnlichen Orten wie z. B. am Biberhof in Sonthofen, im Werdensteiner Moor, im Burgwald bei Hinang oder bei der Landesgartenschau am Bodensee.

Mit den Einschränkungen während der Coronapandemie begann für den Chor für viele Monate eine fast auftrittslose Zeit. Umso mehr freuen die Allgäuer Kehlspatzen jetzt wieder auf weitere Konzertprojekte.